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Giftköder - Alarm

29.01.2020 Seit einigen Monaten häufen sich Mitteilungen über ausgelegte, möglicherweise vergiftete Hundeköder in Thalmassing.

Wer derzeit mit seinem Hund im Gemeindegebiet Thalmassing unterwegs ist, sollte gut auf seinen Schützling aufpassen. Unbekannte legen womöglich wieder Giftköder aus, ein Hund ist bereits gestorben. Ausgelegte Hundeköder wurden sichergestellt. Ergebnisse darüber, ob es sich tatsächlich um vergiftete Köder handelt, stehen bislang noch aus. Personen die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend mit der Gemeindeverwaltung Thalmassing unter der Telefonnummer 09453/ 9934 – 0 oder per E-Mail an gemeinde@thalmassing.de in Verbindung zu setzten.

Was tun, wenn mein Hund (vermeintlich) Gift gefressen hat?

Vorab: Der beste Tipp ist sicher, den Hund so zu erziehen, dass er grundsätzlich nichts von Wegen, Straßen oder dem eigenen Garten aufnimmt. Es empfiehlt sich, dies in einer Hundeschule zu trainieren. Es könnte das Leben Ihres Hundes retten. Die mit Gift oder beispielsweise mit Rasierklingen/Glasscherben gespickten Wurststückchen oder Leckerlis werden von den gemeinen Hundehassern meist an beliebten Gassistrecken ausgelegt.

Falls Sie den Verdacht haben, Ihr Hund könnte einen Giftköder geschluckt haben:
Verschwenden Sie keine Zeit, gehen Sie sofort zum Tierarzt, jede Minute könnte zählen. Kündigen Sie einen Notfall an. Selbstmedikation ist nicht zu empfehlen.
Erste auffällige Anzeichen u.a.: häufiges Erbrechen, (blutiger) Durchfall, Hund blutet aus dem Maul, niedrige Körpertemperatur, übermäßiges Hecheln, Speichelfluß, blasse Schleimhäute, Torkeln, veränderte Pupillen, Teilnahmslosigkeit (manchmal auch erst Tage später, je nach Giftart).

Die Konsequenzen für Täter

Laut Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Folgen je nach Fall: Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Zeitnah Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten und sich auf Paragraph 17 und 18 des Tierschutzgesetzes beziehen.


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