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Müllentsorgung - Wenn die Umwelt zum Mülleimer wird

18.01.2021 Bei der Müllentsorgung kann man so einiges falsch machen – das belastet dann nicht nur die Umwelt, sondern führt unter Umständen auch zum Streit unter Nachbarn oder mit dem Vermieter.

Das Wichtigste in Kürze zur richtigen Entsorgung:

Flüssiger oder feuchter Müll ist mitunter unappetitlich, sieht dennoch auf den ersten Blick so aus, als könne er kein Wässerchen trüben. Deshalb machen sich viele keine Gedanken, was damit passiert, wenn sie Abfälle wie Essensreste, Haushaltschemikalien, Medikamente, Feuchttücher oder Katzenstreu nach Gebrauch in der Toilette oder im Ausguss entsorgen oder sogar schlimmsten Falls den Flüssigmüll einfach vor die Türe auf die Straße kippen. Jedoch sind immer kompliziertere technische Verfahren nötig, um Abwasser in den Kläranlagen zu reinigen und zu neuem sauberen Trinkwasser aufzubereiten. Je verschmutzter das Wasser ist, desto tiefer müssen die Verbraucher in die Tasche greifen, da die aufwändige Wasseraufbereitung immer kostspieliger wird. Zudem widerstehen viele Schadstoffe den High-Tech-Reinigungsverfahren und machen sich in der Umwelt breit. Feste Materialien verstopfen die Kanalisation. Chemische Stoffe sind gesundheitsschädlich. Speisereste locken Ratten an: Die Menge an Abfällen stinkt buchstäblich zum Himmel. Mit einigen Tipps können Sie im eigenen Haushalt verhindern, dass umwelt- und gesundheitsschädigende Abfälle ins Abwasser gelangen.

·         Toilette ist kein Müllschlucker

Feste Abfälle wie Feuchttücher oder Katzenstreu sollten nicht mit Hilfe der Toilettenspülung beseitigt werden, sondern in die Restmülltonne wandern. Denn sonst verstopft so manches Rohr, Pumpen und die Abfälle müssen unter hohem Einsatz vor der Wiederaufbereitung aus dem Wasser gesiebt werden. Ohne großen Aufwand können etwa Hygieneartikel in einem kleinen Mülleimer fürs Bad am besten neben der Toilette gesammelt und entsorgt werden.

·         Medikamentenreste verunreinigen Abwasser

Arzneimittel niemals in der Toilette oder im Waschbecken herunterspülen. Die Stoffe in den alten Pillen, Säften oder Tropfen können in den Kläranlagen nicht richtig abgebaut werden. Abgelaufene Medikamente gehören stattdessen in die Restmülltonne oder können auf Nachfrage in einigen Apotheken zurückgegeben werden.

·         Essensreste nicht ins Abwasser kippen

Speisereste, Fette und Öle setzen sich in den Rohren fest, führen zu Verstopfungen und üblen Gerüchen. Sie locken Ratten und Ungeziefer an und treiben Aufwand und Kosten der Abwasserreinigung in die Höhe. Tellerreste, gebrauchtes Frittierfett und Speiseöle – am besten in Einweggläser abgefüllt – gehören deshalb in die Restmülltonne. Auch ist es strikt untersagt, Schmutzwasser auf der Straße zu entsorgen.

·         Reinigungs- und Waschmittel sparsam verwenden

Bei Putzmitteln genügt meist ein Spritzer, um Schmutz zu entfernen. Sehr ätzend für Klärwerk und Gewässer sind hingegen chemische Rohrreiniger, Desinfektionsmittel, Toilettenbecken- und Spülkastensteine sowie Weichspüler. Aggressive Haushaltshelfer aus dem Chemiekasten können Rohrleitungen und Dichtungen zersetzen und belasten das Abwasser. Umweltschonender bekämpfen Saugglocke und Rohrspirale eine Abflussverstopfung. Reste von Schmutzkillern sollten bei einer Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Leere Behälter gehören hingegen in die Tonne oder den Sack für Verpackungsmüll.

·         Haushaltschemikalien sind Gift für die Umwelt

Ebenso dürfen Lacke, Farben, Lösemittel, Säuren, Laugen und Motorenöle wegen ihres hohen Schadstoffgehalts nicht ins Abwasser gelangen. Die schädlichen Stoffe belasten Wasser, Pflanzen und Tiere. Farb- und Lösemittelreste sind bei den kommunalen Recyclinghöfen oder bei einem Schadstoffmobil bei Rückgabe an der richtigen Stelle. Gebrauchtes Motorenöl hingegen kann kostenlos beim Händler oder bei einer Altöl-Sammelstelle abgegeben werden.

 

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Kategorien: Rathaus

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